„Verteilte Verantwortungslosigkeit“

Dr. Alexander Schachinger, Geschäftsführer der EPatient Analytics GmbH, die seit 2010 der Gesundheitswirtschaft strukturierte EHealth-Marktdaten zur Verfügung stellt, über mögliche Gründe für den verhaltenen Start der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), der „App auf Rezept“.
„Auf der gesamten Linie ist noch viel zu tun“

Sören Friedrich, Abteilungsleiter IT/Telematik der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, über die Baustellen und Lösungsfortschritte auf dem Weg zum E-Rezept.
Warmlaufen für das E-Rezept

Rund 500 Millionen Rezepte werden jährlich von Ärzten ausgestellt. Aktuell noch ausnahmslos auf Papier. Doch schon in Kürze soll es auch ohne gehen: Mit der Einführung des elektronischen Rezeptes wird das ausgedruckte Muster-16-Formular ab Mitte 2021 zum Auslaufmodell. Ärzte können ab dem 1. Juli in einer Einführungsphase ihren Patienten Rezepte direkt digital über die Telematik-Infrastruktur bereitstellen. Ab dem 1. Januar 2022 sollen dann nur noch elektronische Verordnungen die Prozesse sicherer, schnellerer und effizienter gestalten. Bis es soweit ist, sind noch einige Baustellen zu meistern.