DIGA, DIPA und Co – Gesundheits-Apps im Überblick

Digitale Gesundheitsanwendungen und Apps

Fitness- oder Lifestyle-Apps gibt es schon lange. Auch Anwendungen zur Unterstützung der Gesundheit oder zum Management einer (chronischen) Krankheit sind schon seit einiger Zeit in den App Stores von Apple und Google zu finden. Und selbst die im Oktober 2020 eingeführten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden in den amerikanischen App Stores zum Download angeboten.

Der Begriff der Gesundheits-App ist allerdings nicht geschützt. So kann jeder Hersteller seine Anwendung als Gesundheits-App bezeichnen, ob sie nun als Pillen-Wecker oder bei gesunder Ernährung unterstützt, Schritte zählt oder den Schlaf zu interpretieren versucht.

DiGA: Auf der Überholspur zur App auf Rezept

Frau hält ein Smartphone mit der Anzeige einer Herzfrequenz App

Ob Blutzuckerkontrolle oder Arzneimitteleinnahme: Mit einem beschleunigten Zulassungsverfahren für Gesundheits-Apps will das Gesundheitsministerium deren Nutzung fördern. Die ersten 15 App-Kandidaten sind in das Verfahren gestartet. Sobald die Anwendungen zugelassen sind, können Patienten sie sich vom Arzt verschreiben und von ihrer Krankenkasse erstatten lassen.