„Eine Art Verdichtung der Klinik“

Prof. Dr. Bjoern Eskofier

Das selbstfahrende Krankenhaus, das zu den Patienten kommt, ist heute noch nicht viel mehr als eine Vision. Aber die könnte in nicht allzu ferner Zukunft durchaus umgesetzt werden, sagt Professor Dr. Bjoern Eskofier, Leiter des Lehrstuhls für Maschinelles Lernen und Datenanalytik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu erforderliche Elemente wie automatisierte Datenauswertung oder Robotiksysteme, die bei OPs eingesetzt werden, sind bereits in stationären Kliniken im Einsatz.

Wenn die Klinik zum Menschen kommt

Selfdriving Clinic, © Christoph Holz

In früheren Zeiten besuchte der Chirurg seinen Patienten noch zu Hause. Mit der Vision von der selbstfahrenden Klinik könnte das auch in Zukunft wieder so sein. Denn es ist Zeit, den teuren und kriselnden Kliniken neue und bessere digitale Konzepte entgegenzusetzen, finden Visionäre.

Prof. Dr. Oliver Bendel: „Simple Werkzeuge, die Entlastung bringen“

Prof. Dr. Oliver Bendel

Prof. Dr. Oliver Bendel*, Autor der Bücher „Pflegeroboter“ und „Maschinenliebe“ sowie Forscher und Dozent am Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz, über künftige Fähigkeiten und heute noch ungelöste Problemfelder beim Einsatz von sozialen Robotern.

Soziale Roboter: „Der fühlt ja nichts!“

Frau berührt einen humanioiden Roboter an der Brust

Pflegebedürftige umbetten, Windeln wechseln, Gespräche führen: Bis sogenannte „soziale Roboter“ im Gesundheitswesen wirklich zur Entlastung beitragen können, wird es noch einige Zeit dauern. Doch das eine oder andere haben die digitalen Gesellen schon drauf. Aber auch, wenn manche sogar recht niedlich aussehen – spätestens bei den Emotionen kommen Pepper, Paula, Paro & Kollegen an ihre Grenzen.