Telematikinfrastruktur für Apotheken: Fristen, Kosten, Hintergründe

Auch Apotheken müssen sich an die Telematikinfrastruktur anschließen. Welche Komponenten braucht man? Welche Kosten werden erstattet?
QT-Life: Schleswig-Holsteins neuer Leuchtturm steht in der Apotheke

Im April startet im nördlichsten Bundesland das Förderprojekt „QT-Life“. Die QT-Dauer oder QT-Zeit ist eine Messgröße bei der Auswertung des Elektrokardiogramms (EKG). In einer völlig neuen Art der Zusammenarbeit wollen Apotheken, Kardiologen und die DAK die Arzneimittel-Therapiesicherheit (AMTS) im Bereich der Herzgesundheit verbessern – über einen digitalen Herzmonitor und eine Cloud-Plattform.
„Auf der gesamten Linie ist noch viel zu tun“

Sören Friedrich, Abteilungsleiter IT/Telematik der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, über die Baustellen und Lösungsfortschritte auf dem Weg zum E-Rezept.
Warmlaufen für das E-Rezept

Rund 500 Millionen Rezepte werden jährlich von Ärzten ausgestellt. Aktuell noch ausnahmslos auf Papier. Doch schon in Kürze soll es auch ohne gehen: Mit der Einführung des elektronischen Rezeptes wird das ausgedruckte Muster-16-Formular ab Mitte 2021 zum Auslaufmodell. Ärzte können ab dem 1. Juli in einer Einführungsphase ihren Patienten Rezepte direkt digital über die Telematik-Infrastruktur bereitstellen. Ab dem 1. Januar 2022 sollen dann nur noch elektronische Verordnungen die Prozesse sicherer, schnellerer und effizienter gestalten. Bis es soweit ist, sind noch einige Baustellen zu meistern.
TI as a Service auch für Apotheken

Der Aufwand für die Telematikinfrastruktur (TI) wird auch finanziert, wenn der Konnektor nicht in der eigenen Apotheke steht.