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Organigramm zum Thema: TI as a Service für Apotheken

TI as a Service auch für Apotheken

Der Aufwand für die Telematikinfrastruktur (TI) wird auch finanziert, wenn der Konnektor nicht in der eigenen Apotheke steht.

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Dieses Konzept ist aus der TI-Anbindung von Krankenhäusern bekannt: Anders als in vielen Arztpraxen stehen die Konnektoren nicht in der eigenen Einrichtung, sondern in einem Rechenzentrum, das sich unter Umständen auch mehrere hundert Kilometer entfernt befinden kann. Für die TI-Nutzer entfällt damit die technische Pflege dieser TI-Router. Anbieter wie die Akquinet AG nehmen ihren Kunden inzwischen auch das Hosting der Betriebsstätten-Identifizierungskarten (SMC-B) ab.

Technisch funktioniert das Konzept der Rechenzentrumskonnektoren auch für Apotheken. Allerdings gab es bislang Unklarheiten im Hinblick auf die Frage, ob diese Konstellation genauso von der Finanzierungsvereinbarung zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem deutschen Apothekerverband abgedeckt wird, wie die Lösungen, bei denen der Konnektor in der Apotheke steht.

TI as a Service für Apotheken: Refinanzierungsanspruch nicht beeinträchtigt

Wie die Deutsche Apothekerzeitung nun berichtet, ist diese Frage geklärt: Weder aus Sicht der finanzierenden Krankenversicherer noch der Apothekerverbände beeinträchtigt die Nutzung der Lösung, die auch als „TI as a Service“ bekannt geworden ist, den Refinanzierungsanspruch einer Apotheke.

Zu den Anbietern solcher Lösungen zählt neben der Akquinet AG auch die RED Medical Systems GmbH. Entstanden war das Konzept TI as a Service ursprünglich bei der Anbindung der mehr als 200 Einrichtungen des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation, dessen Dialysezentren bis zum Ablauf der Anbindungspflicht für KV-abrechnende Einrichtungen im Jahr 2019 komplett an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein mussten.


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