Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wer, wie, was – und warum?

Wissen und digitale Gesundheitskompetenz sowohl bei Patienten und Versicherten als auch bei Beschäftigten im Gesundheitswesen sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation im deutschen Gesundheitswesen. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die notwendigen Informationen aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Mit unterschiedlichen Mitteln, auf unterschiedlichen Wegen.
Es ist angerichtet: Digitalisierungswissen für alle

Wir stellen allen Nutzergruppen im Gesundheitswesen Digitalisierungswissen zur Verfügung. Denn nur wenn alle – ob nun Beschäftigte oder Patienten und Versicherte – über ein vergleichbares Grundwissen zu den neuen digitalen Möglichkeiten verfügen, werden diese am Ende auch Nutzen bringen. Das Nutzerfeedback zu unseren Angeboten zeigt: Es wirkt!
TI-Messenger (TIM): Verzögerungen beim Vorzeigeprojekt

Er ist da – zum Ende des ersten Quartals 2024 wurde der TI-Messenger von Famedly als Erster seiner Art zugelassen. Konkurrenzprodukte stehen in den Startlöchern. Einen konkreten Fahrplan für den weiteren Roll-out gibt es allerdings nicht. Weitere Zulassungen liegen bislang noch nicht vor. Bis wann das angestrebte Ziel erreicht wird, dass alle im Gesundheitswesen vertretenen Menschen und Berufswege sicher untereinander kommunizieren können, kann die gematik derzeit nicht sagen.
Messenger: „Deutlich weniger Stress als vorher“

Dr. Martin Deile, Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmediziner in Dresden, macht mit dem Einsatz eines privaten Messengers abseits der Telematikinfrastruktur sehr positive Erfahrungen. Auch seinen Patienten kommt das zugute.
„In der IT-Auslagerung steckt noch sehr viel Potenzial“

Dr. Ing. Marten Neubauer, Field Director Healthcare bei Dell Technologies, über die Chancen und Vorteile von Shared-IT für kleinere Kliniken und das Vorbild Frankreich.
Potenzial dank Partnerschaft

Die Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser ist eine der größten Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen. Es fehlen IT-Fachkräfte und finanzielle Mittel gleichermaßen. Oft tun sich die Häuser schon schwer damit, normale Abläufe im Arbeitsalltag zu digitalisieren. Eine pragmatische Lösung für dieses Digitalisierungsdilemma liegt in der Auslagerung der Klinik-IT. In Bayern machen erste Kliniken vor, wie das funktioniert – mit erstaunlichen Ergebnissen.
Auf dem Weg zum ID-Standard

Seit dem Jahresbeginn 2024 müssen Krankenkassen ihren Versicherten eine digitale „GesundheitsID“ anbieten. Die Gesundheitsbranche strebt eine einheitliche Lösung an und könnte damit maßgeblich dazu beitragen, den Dschungel der vielen unterschiedlichen digitalen Identitäten zu lichten. Damit liegt sie auf der Linie der EU, die eine länderübergreifende European Digital Identity Wallet schaffen will.
„Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung erzielen“

Dr. Tanja Matt und Lutz Eugen Geckle, verantwortliche Manager in den Bereichen New Work und Health bei der Unternehmensberatung Detecon, über die Umsetzung und Vorteile von New Work und agilen Arbeitsmethoden in Kliniken und die Zusammenarbeit von Personalabteilung, Führungskräften und Mitarbeitern.
Klinikarbeit völlig neu denken

New Work stellt den Mitarbeiter in den Mittelpunkt, das agile Krankenhaus den Patienten. Die Voraussetzung für solche aus der Industrie entlehnten Arbeitsmodelle: Neben die digitale Transformation der Klinik muss die Transformation der Führung treten – von der Hierarchie zur Heterarchie.
PKV: Auf dem Weg zum Smart Insurer

Den Start hatten sie verschlafen, doch inzwischen sind die Privaten Krankenversicherer (PKV)
losgespurtet: Von Gesundheitsservices bis zu Prozessoptimierungen – die Transformation zum digitalen Gesundheitsdienstleister nimmt Fahrt auf. Trotzdem sind noch einige Hürden zu nehmen.