KIM-Adressen im zentralen Verzeichnis finden

Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Immer mehr Ärzte, Praxen und Krankenhäuser nutzen den sicheren E-Mail-Dienst KIM – kurz für „Kommunikation im Medizinwesen“. Sie verschicken darüber beispielweise Nachrichten und elektronische Arztbriefe an Kolleginnen und Kollegen.

Allerdings tauchen häufiger Probleme auf, wenn für den Versand einer Nachricht die KIM-Adresse des Empfängers aus dem zentralen Adressbuch ausgewählt werden muss: Beispielsweise können darin mehrere Einträge pro Arzt oder Praxis oder auch unvollständige bzw. widersprüchliche Angaben stehen. Der Absender kann sich also nicht ganz sicher sein, ob er die Nachricht wirklich an den richtigen Empfänger schickt.

Ein weiteres Problem sind eigene fehlerhafte oder unvollständige Angaben im Adressbuch, beispielweise für eine Praxis oder einen Arzt. Wenn Angaben ergänzt oder korrigiert werden sollen, ist unklar, an wen man sich dafür wenden muss.

E-Rezept Update

Patientin beim Einlösen eines E-Rezepts

Bereits Anfang des Jahres 2022 sollte das E-Rezept in Deutschland eingeführt werden. Doch der flächendeckende Start ließ erst auf sich warten und brachte dann Anfang 2024 zahlreiche Probleme mit sich. Wo steht das E-Rezept aktuell? Unser E-Rezept-Update hält Sie auf dem Laufenden.

TI-Messenger (TIM): Verzögerungen beim Vorzeigeprojekt

Arzt mit Smartphone und Bildschirm

Er ist da – zum Ende des ersten Quartals 2024 wurde der TI-Messenger von Famedly als Erster seiner Art zugelassen. Konkurrenzprodukte stehen in den Startlöchern. Einen konkreten Fahrplan für den weiteren Roll-out gibt es allerdings nicht. Weitere Zulassungen liegen bislang noch nicht vor. Bis wann das angestrebte Ziel erreicht wird, dass alle im Gesundheitswesen vertretenen Menschen und Berufswege sicher untereinander kommunizieren können, kann die gematik derzeit nicht sagen.

E-Rezept, ePA, DIGA und Co.: Welchen Nutzen bringen digitale Anwendungen im Gesundheitswesen für wen?

E-Rezept, ePA und Co.

Ärzte und Therapeuten, Apotheker und Patienten: Nicht alle digitalen Veränderungen bringen Vorteile für alle. Und bevor diese Vorteile wirksam werden, sind sie oft mit Einführungs- und Veränderungsaufwand verbunden. Unsere Übersicht zeigt, welche Anwendungen welches Vorteilspotenzial für welche Nutzergruppen hat. Sie thematisiert auch den Aufwand und die Herausforderungen, die für die Nutzer entstehen, bevor die Vorteile wirksam werden können.

Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Icon für Kommunikation im Medizinwesen

Kommunikation im Medizinwesen (KIM) ist eine Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI). Sie ermöglicht die sichere digitale E-Mail-Kommunikation der Leistungserbringer untereinander sowie mit Institutionen des Gesundheitswesens.

Kooperationsprojekt: Kostenfreie Online-Schulungen zu ePA, eAU und E-Rezept

Wenn Ärztinnen und Ärzte sowie die Praxisteams die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) – wie die elektronische Patientenakte (ePA) – nutzbringend einsetzen sollen, müssen sie diese Anwendungen gut kennen. Das wird dann besonders wichtig, wenn zum Beispiel die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) – also die digitale Übermittlung der bisher auf Papier ausgestellten Krankschreibungen – für Arztpraxen verpflichtend wird.

Mit unserer Lernplattform verfolgen wir das Ziel, Ärzten und medizinischem Personal in Praxen und Kliniken das notwendige Wissen zu vermitteln, damit sie selbstbestimmt mit den digitalen Neuerungen umgehen und sie sowohl zum Vorteil ihrer Patienten als auch zu ihrem eigenen Nutzen einsetzen können.

Das Stolper-Prinzip

eAU

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) wurde schon mehrfach verschoben. Nach dem Start der eAU für Ärzte am 1. Juli 2022 funktioniert nicht alles reibungslos und auch die nun anstehende zweite Stufe der eAU – die Übermittlung an die Arbeitgeber – ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Eine Bestandsaufnahme.

„Gesichert ist gar nichts.“

Monika Schindler

Über den Stand der Entwicklung bei der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und das fehlende Vertrauen der Ärzte in die TI – unser Interview mit Monika Schindler, Leiterin für Digitalisierung im Strategischen Geschäftsbereich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.

Ein Change-Projekt, das Krankenhäuser über Jahre begleiten wird.

Jörg Asma, Partner und Experte für die Krankenhaus-Digitalisierung bei PwC Deutschland

Jörg Asma, Partner und Experte für die Krankenhaus-Digitalisierung bei PwC Deutschland über die richtige Planung von 5G in Bezug auf mögliche Anwendungsfälle sowie die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Funknetz-Technologie beim Einsatz in Krankenhäusern.