Chronik der Telematik­infrastruktur – 2001 bis 2024

Erste Pläne zur Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens gab es bereits zur Jahrtausendwende. Richtig Fahrt aufgenommen hat das Thema allerdings erst 2016 mit dem Inkrafttreten des E-Health-Gesetzes. Eine Chronik über die Entwicklungen der Telematikinfrastruktur.   2001 „Lipobay-Skandal“: Der Pharmakonzern Bayer nimmt das Medikament Lipobay vom Markt, nachdem weltweit mehr als 50 Menschen an den schädlichen Wechselwirkungen […]

Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wer, wie, was – und warum?

Wissen und digitale Gesundheitskompetenz sowohl bei Patienten und Versicherten als auch bei Beschäftigten im Gesundheitswesen sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation im deutschen Gesundheitswesen. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die notwendigen Informationen aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Mit unterschiedlichen Mitteln, auf unterschiedlichen Wegen.

Es ist angerichtet: Digitalisierungswissen für alle

Symbolbild - Digitalwissen für alle

Wir stellen allen Nutzergruppen im Gesundheitswesen Digitalisierungswissen zur Verfügung. Denn nur wenn alle – ob nun Beschäftigte oder Patienten und Versicherte – über ein vergleichbares Grundwissen zu den neuen digitalen Möglichkeiten verfügen, werden diese am Ende auch Nutzen bringen. Das Nutzerfeedback zu unseren Angeboten zeigt: Es wirkt!

Die qualifizierte elektronische Signatur (QES)

Grafik/Organigramm Qualifizierte Elektronische Signatur (QES)

Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ermöglicht die rechtssichere elektronische Unterschrift für medizinische Dokumente und Datensätze und ersetzt damit die handschriftliche Unterschrift auf Papier. Die QES ist in dem Sinne keine Anwendung der Telematikinfrastruktur, aber eine zentrale Funktion des Konnektors.

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) in der Klinik

Arzt hält Schiefertafel in der Hand. Auf der Tafel steht das Wort eHBA. In der anderen Hand hält der Arzt ein Netzwerkkabel als Symbol für die Digitalisierung des Heilberufsausweises.

Ärztinnen und Ärzte in Kliniken brauchen im Arbeitsalltag den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Wie Sie den Ausweis bekommen und für die Nutzung aktivieren und welche Schritte mit der Klinik abgesprochen werden müssen, zeigt Ihnen unsere Kurzanleitung auf einen Blick.

KIM-Adressen im zentralen Verzeichnis finden

Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Immer mehr Ärzte, Praxen und Krankenhäuser nutzen den sicheren E-Mail-Dienst KIM – kurz für „Kommunikation im Medizinwesen“. Sie verschicken darüber beispielweise Nachrichten und elektronische Arztbriefe an Kolleginnen und Kollegen.

Allerdings tauchen häufiger Probleme auf, wenn für den Versand einer Nachricht die KIM-Adresse des Empfängers aus dem zentralen Adressbuch ausgewählt werden muss: Beispielsweise können darin mehrere Einträge pro Arzt oder Praxis oder auch unvollständige bzw. widersprüchliche Angaben stehen. Der Absender kann sich also nicht ganz sicher sein, ob er die Nachricht wirklich an den richtigen Empfänger schickt.

Ein weiteres Problem sind eigene fehlerhafte oder unvollständige Angaben im Adressbuch, beispielweise für eine Praxis oder einen Arzt. Wenn Angaben ergänzt oder korrigiert werden sollen, ist unklar, an wen man sich dafür wenden muss.

DIGA, DIPA und Co – Gesundheits-Apps im Überblick

Digitale Gesundheitsanwendungen und Apps

Fitness- oder Lifestyle-Apps gibt es schon lange. Auch Anwendungen zur Unterstützung der Gesundheit oder zum Management einer (chronischen) Krankheit sind schon seit einiger Zeit in den App Stores von Apple und Google zu finden. Und selbst die im Oktober 2020 eingeführten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden in den amerikanischen App Stores zum Download angeboten.

Der Begriff der Gesundheits-App ist allerdings nicht geschützt. So kann jeder Hersteller seine Anwendung als Gesundheits-App bezeichnen, ob sie nun als Pillen-Wecker oder bei gesunder Ernährung unterstützt, Schritte zählt oder den Schlaf zu interpretieren versucht.

E-Rezept Update

Patientin beim Einlösen eines E-Rezepts

Bereits Anfang des Jahres 2022 sollte das E-Rezept in Deutschland eingeführt werden. Doch der flächendeckende Start ließ erst auf sich warten und brachte dann Anfang 2024 zahlreiche Probleme mit sich. Wo steht das E-Rezept aktuell? Unser E-Rezept-Update hält Sie auf dem Laufenden.