E-Rezept, ePA, DIGA und Co.: Welchen Nutzen bringen digitale Anwendungen im Gesundheitswesen für wen?

Ärzte und Therapeuten, Apotheker und Patienten: Nicht alle digitalen Veränderungen bringen Vorteile für alle. Und bevor diese Vorteile wirksam werden, sind sie oft mit Einführungs- und Veränderungsaufwand verbunden. Unsere Übersicht zeigt, welche Anwendungen welches Vorteilspotenzial für welche Nutzergruppen hat. Sie thematisiert auch den Aufwand und die Herausforderungen, die für die Nutzer entstehen, bevor die Vorteile wirksam werden können.
Start mit E-Rezept-Schulung für Praxisteams: DG und der Verband medizinischer Fachberufe vereinbaren Kooperation

Über diese Zusammenarbeit freuen wir uns sehr: In der Kooperation mit dem Verband medizinischer Fachberufe (vmf) verfolgen wir gemeinsam das Ziel, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte in deutschen Arztpraxen durch die Bereitstellung von Digitalisierungswissen wirksam in den digitalen Veränderungsprozessen zu unterstützen. Erster Schritt: Kostenfreie Online-Schulungen zum E-Rezept für alle Verbandsmitglieder.
Der elektronische Medikationsplan (eMP)

Der elektronische Medikationsplan (eMP) ist eine Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI). Die Medikationsdaten und weitere medikationsrelevante Informationen wie z.B. Allergien eines Patienten können dabei auf dessen elektronischer Gesundheitskarte (eGK) gespeichert werden.
TI-Messenger (TIM)
TIM ermöglicht die sichere Echtzeit-Kommunikation per Messenger zwischen Leistungserbringern und innerhalb von medizinischen Einrichtungen.
Kommunikation im Medizinwesen (KIM)

Kommunikation im Medizinwesen (KIM) ist eine Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI). Sie ermöglicht die sichere digitale E-Mail-Kommunikation der Leistungserbringer untereinander sowie mit Institutionen des Gesundheitswesens.
Der Authenticator – Sichere Authentisierung von Nutzern an digitalen Gesundheitsanwendungen

Seit dem 01. Januar 2023 können Ärztinnen und Ärzte digital auf das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer (ZVR) zugreifen. Dafür benötigen sie einen neuen Dienst der gematik GmbH, den sogenannten „Authenticator“. Wir erklären, was der Authenticator ist und wie er konkret genutzt werden kann.
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ist Teil der Telematikinfrastruktur (TI) und ermöglicht die digitale Übermittlung der Daten zur Arbeitsunfähigkeit an Krankenkasse, Arbeitgeber und Patient.
Das elektronische Rezept (E-Rezept)

Das elektronische Rezept ermöglicht die digitale Übermittlung von Verordnungen vom Arzt an die Apotheke.
Die elektronische Patientenakte (ePA)

Die elektronische Patientenakte (ePA) – eine sektorenübergreifende digitale Dokumentensammlung unter der Datenhoheit des Versicherten – ist eine Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI).
Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM)

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist eine Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI). Dabei werden die Stammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) elektronisch mit den bei der Krankenkasse vorliegenden Daten des Versicherten abgeglichen.